Podcast
Paladino News 14: Interview mit Benjamin und Florian Feilmair

Die Feilmair Brüder, Benjamin an der Klarinette und Florian am Piano, veröffentlichen mit ihrem Debüt-Album ein facettenreiches Klangbild, geprägt von Feingefühl und Spielwitz Zu Gehör gebracht werden Werke von Carl Maria von Weber, Antoni Szalowski, Jean Francaix und Francis Poulenc. Was die Feilmair Brüder antreibt, bewegt und nicht zuletzt wie die Interaktion zwischen den beiden funktioniert, erzählten sie im Interview.
Weber, Szalowski, Francaix, Poulenc steht für die Feilmair Brüder u.a. für Musik, die Freude macht und vor allem für Musik, die beide bereits in ganz jungen Jahren zu schätzen wussten. Benjamin und Florian Feilmair überschreiten mit ihrem musikalischen Feingefühl und Weltbild auf dem Debüt-Album die starren Grenzen von Klassik. Witz und Ironie, aber auch jazzige Rhythmen und Klangspektren, die bisweilen in die Nähe eines Giora Feidman kommen bestimmen die musikalischen Ideen, all das gepaart mit einer erstaunlichen Leichtigkeit und hohem technischen Anspruch. //
Feilmair & Feilmair: The Debut Recording
Musik: @@@@@1/2
Klang: @@@@@
Label/Vertrieb: Paladino Music
Interview: Manfred Horak
Foto: paladino
Sensibility: Interview mit Stephanie Hacker

Ein gelungener Brückenschlag zwischen Jazz, Klassik, Pop und modernen Grooves vollzieht die Pianistin, Songwriterin und Sängerin Stephie Hacker auf ihrem Debüt-Album "Sensibility". Im Interview erzählt die Musikerin über die Hintergründe des Albums und über ihren bisherigen Karriereverlauf.

Der Pianistin, Songwriterin und Sängerin Stephie Hacker gelingt auf den 11 Songs Ihrer ersten CD "Sensibility" der Brückenschlag zwischen Klassik und Jazz, dazu kommen noch Einflüsse von Pop und modernen Grooves. Unterstützt von der kompetenten Band mit Andi Tausch (guit), Robert Jukic (b) und Christian Salfellner (dr) ist Stephie Hacker das Kunststück gelungen, eigenständige Songs zu komponieren, aus denen man gleichermaßen sowohl ihre Jazzgesangs-Ausbildung als auch Ihr mehrjähriges klassisches Klavier-Studium heraushören kann, schrieb Robert Fischer in der CD-Rezension für Kulturwoche.at. Stephie Hacker stammt aus Niederösterreich, hat in Wien studiert und war neben ihren Solo-Aktivitäten auch schon bei einigen Band-Projekten wie z.B. der "Vienna Swing Factory" zu hören. Zudem ist sie immer wieder auch als Musikerin bei Theaterstücken zu hören und mit ihrem Bruder Matthias kreierte sie das Kinder-Musical "Anders". Manfred Horak traf Stephie Hacker im Cafe Don Feliciano zu einem ausführlichen Gespräch. //
Stephie Hacker: Sensibility
Musik: @@@@1/2
Klang: @@@@
Label/Vertrieb: Eigenvertrieb (2011)
Text und Interview: Manfred Horak
Fotos: Richard Dergovics
Präsentation der Plattform Zeitgenössischer Theater- und Tanzhäuser (P.Z.T.T.)

19 Theaterhäuser präsentieren die Plattform Zeitgenössischer Theater- und Tanzhäuser (P.Z.T.T.) und machen u. a. auf die prekären Arbeitsverhältnisse aufmerksam, obwohl die Plattform-Bühnen maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt Wien beitragen und einen wichtigen Beitrag zum internationalen Image der Metropole Wien leisten.
P.Z.T.T. sind die 19 Theaterhäuser 3raum-Anatomietheater, brut, DAS OFF THEATER, DSCHUNGEL WIEN, Figurentheater Lilarum, GARAGE X, Interkulttheater, Kabinetttheater, KosmosTheater, Palais Kabelwerk, Rabenhof, Salon5, Schauspielhaus, TAG, Tanzquartier Wien, Theater Drachengasse, Theater Nestroyhof Hamakom, Theater Spielraum, WUK.
Teil 1{podcast id=306}Teil 2{podcast id=307}Langfristige Ziele: Kulturpolitische Aufwertung und dauerhafte Erhöhung der Fördermittel, Schaffung einer einheitlichen Förderstruktur mit transparenten und vergleichbaren Bedingungen für alle Zuwendungsempfänger, Nachhaltige Sicherung der Diversität der Wiener Theaterlandschaft, Partizipation bei kulturpolitischen Entscheidungen und Diskussionen, Sicherung der Arbeitsplätze und Beendigung der prekären Arbeitsverhältnisse für KünstlerInnen und MitarbeiterInnen.
Kurz- und mittelfristige Forderungen: unabhängige Evaluierung der Theaterreform unter Einbindung aller Wiener (Groß)bühnen, Substanzielle Beteiligung des Bundes an der Förderung der Plattform-Bühnen und gleichmäßige Beteiligung aller öffentlichen Zuwender, Änderung der kulturpolitischen Begrifflichkeiten (und der damit einhergehenden Hierarchisierung ) wie "Off-Theater", "Klein"- und "Mittelbühnen" u.ä., sowie regelmäßige Indexanpassung der Fördergelder.
Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht die herausragende Rolle der beteiligten Bühnen in der Wiener Kulturlandschaft
So haben die 19 beteiligten Häuser im Vergleichszeitraum 2010 mit über 3.800 gezeigten Vorstellungen nicht nur mehr Abende zur Aufführung gebracht als die sieben großen Häuser (Vereinigte Bühnen, Volkstheater, Josefstadt, Burg- und Akademietheater, Volks- und Staatsoper) mit nur rund 3.200 Vorstellungen gemeinsam, sondern mit 415.350 BesucherInnen vor allem deutlich mehr ZuschauerInnen als etwa das Burgtheater mit allen Spielstätten zusammen. Ein an Fördermitteln vergleichbarer Betrieb wie das Volkstheater brachte es hingegen nur auf rund 188.000 BesucherInnen.
Während die sieben großen Bühnen in Wien zusammen also eine Förderung von über 200 Millionen erhielten, standen den 19 Bühnen der P.Z.T.T. mit insgesamt nur gut 12,7 Millionen Euro seitens der Stadt und sogar nur 1,1 Millionen vom Bund gerade einmal ca. sechs Prozent der vergebenen Fördermittel zur Verfügung.
Dies verdeutlicht nicht nur das dramatische Ungleichgewicht in der Verteilung, es hat auch schwerwiegende Folgen für die KünstlerInnen und MitarbeiterInnen, die an den P.Z.T.T.-Bühnen zumeist mit Löhnen unterhalb des Existenzminimums auskommen müssen. Nicht zuletzt zeigen die genannten Besucherzahlen, dass die an der Plattform beteiligten Bühnen zusammen gut 15 Prozent des Wiener Theaterpublikums binden, dafür aber nur ca. sechs Prozent der bereitgestellten Fördermittel erhalten.
Ein Blick auf die qualitative Leistung untermauert die diagnostizierte Schieflage einmal mehr. Die Anbindung an internationale Netzwerke, intensiver Gastspielaustausch und Kooperationen mit Theaterhäusern im europäischen Ausland zeigen, dass die künstlerische Relevanz österreichischen Theaterschaffens im Ausland mehrheitlich durch die an der Plattform beteiligten Bühnen repräsentiert wird. Dies stellt vor allem die unverhältnismäßig niedrige Beteiligung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur an den zeitgenössischen Theater- und Tanzhäusern zur Diskussion, werden doch die genannten Großbühnen mit knapp 150 Millionen seitens des BMUKK unterstützt, während die unterzeichnenden Theater- und Tanzhäuser gemeinsam gerade einmal rund eine Million lukrieren, was ca. 0,7 % (!) der Mittel entspricht.
Unter dem Strich ergibt sich ein Bild, das die P.Z.T.T. im Vergleich strukturell deutlich benachteiligt zeigt. Gerade hinsichtlich der internationalen Relevanz und Repräsentanz zeitgenössischen österreichischen Theaterschaffens im Ausland können die beteiligten Theater mit den großen Strukturen nicht nur konkurrieren, sondern haben teilweise bereits einen großen Vorsprung. In diesem Zusammenhang bleibt festzuhalten, dass gemessen an dieser Relevanz der P.Z.T.T. die Förderstrukturen und -verteilungen nicht mehr zeitgemäß erscheinen und eine Neustrukturierung dringend notwendig wird. Die genannten Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die Plattform-Bühnen maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt beitragen und einen wichtigen Beitrag zum internationalen Image der Metropole Wien leisten. Darüber hinaus nehmen die Mitglieder der Plattform auf nationaler und internationaler Ebene oftmals eine Vorreiterrolle hinsichtlich künstlerischer Ausdrucksformen ein und sind sowohl für die künstlerische Weiterentwicklung des Theaters und Tanzes als auch als maßgebliche Akteure einer offenen und demokratischen Gesellschaftsordnung unverzichtbar. //
Podcast-Produktion: Manfred Horak
Text: P.Z.T.T.
Foto: Barbara Palffy
Ich habe die Größe langsam gesteigert: Interview mit Herbert Brandl

Bis 15. April 2012 präsentiert das BA Kunstforum Wien die erste große Retrospektive von Herbert Brandl, die etwa 60 Werke seit den frühen 1980er Jahren umfasst, begleitet von neuen Gemälden, die extra für die Ausstellung geschaffen wurden. Im Interview spricht Brandl u.a. über seine Annäherung ans Großformat, sowie über Zen-Buddhismus, Autodidakten und universitäre Ausbildung und den Idealfall für Kulturschaffende.
"Ich wollte das Landschaftliche immer vermeiden, aber zack, schon ist dieser Horizont wieder da. Dann ärgere ich mich und versuche ihn zu brechen", erklärte einmal Herbert Brandl, dessen farbenprächtige Bildwelt bis 15. April 2012 im Bank Austria Kunstforum präsentiert wird. Atmosphärische Farbräume mit Anklängen an Landschaften und Naturelementen ziehen sich durch das Werk von Herbert Brandl, der bereits 1992 internationalen Erfolg auf der documenta IX errang, außerdem bespielte er 2007 erfolgreich den österreichischen Pavillon der Biennale von Venedig, wo die Bilder vor allem durch ihr großes Format beeindruckten.
Text und Interview: Manfred Horak
Fotos: Herbert Brandl
Paladino News 13: Künstlergespräch mit Martin Rummel und Norman Shetler

Eine vollkommen neue Sicht auf den Text von Wilhelm Müller und die Musik von Franz Schubert, die ohne die gleichzeitige Konzentration auf den Text einen ganz anderen Stellenwert bekommt, bietet die Aufnahme von Xaver Hutter, Martin Rummel und Norman Shetler in der Fassung für Sprecher, Violoncello und Klavier. Ursula Magnes sprach mit Rummel und Shetler im Rahmen der CD-Präsentation im Wiener Musikverein über diese ganz besondere Aufnahme der "Winterreise". //
Xaver Hutter / Martin Rummel / Norman Shetler: Winterreise
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@
Label/Vertrieb: Paladino Music
Interview: Ursula Magnes
Text und Podcast-Produktion: Manfred Horak
Foto: paladino
Podiumsdiskussion: Literaturpolitik in Wien

Die IG Autorinnen Autoren und IG Kultur Wien luden sowohl Vertreter/innen aus der Kunst- und Kulturszene als auch die politisch Verantwortlichen ein, um über Literaturpolitik in Wien zu diskutieren. Zu hören sind neben Karin Fleischanderl, Walter Famler, Jorghi Poll und Günther Friesinger auch die Kulturpolitiker Ernst Woller, Bernhard Dworak und Klaus Werner-Lobo. Moderation: Gerhard Ruiss.
Teil 1{podcast id=311}Teil 2{podcast id=310}Teil 3{podcast id=309}Teil 4{podcast id=308}In der ersten Runde der Literaturförderungsenquete am 22.11.2011, die zur Gänze in den ersten drei Episoden unserer Podcast-Reihe "Kunst.Kultur.Diskurs" zum Nachhören sind, wurden Erwartungen an die Kulturpolitik im Bereich der Literatur formuliert. Beim zweiten Abend der Literaturförderungsenquete am 28.11.2011 auf Initiative von IG Autorinnen Autoren und IG Kultur Wien ging es darum, wie die Kulturpolitiker der Stadt Wien zu Veränderungen stehen, welche eigenen Vorstellungen sie haben und welche konkreten Schritte sie setzen wollen.
Zu hören sind in Teil 1: Karin Fleischanderl (Literaturzeitschrift kolik), Ernst Woller (Kultursprecher SPÖ Wien), Walter Famler (Kunstverein Wien/Alte Schmiede), Bernhard Dworak (Gemeinderat und Mitglied im Gemeinderatsausschuss der ÖVP Wien für Kultur und Wissenschaft), Klaus Werner-Lobo (Kultursprecher Die Grünen Wien), Jorghi Poll (Gleichzeit VerlagTheater) und Günther Friesinger (IG Kultur Wien).
In Teil 2 und in Teil 3 kommt es zu heftigen Diskussionen mit Wortmeldungen aus dem Publikum, u.a. von Eva Brenner (Fleischerei_mobil) und El Awadalla (Vorsitzende der österreichischen DialektautorInnen). Der grüne Kulturpolitiker Klaus Werner-Lobo sieht sich dabei (laut Eigendefinition) als Watschenmann. Zurecht? Hören Sie sich das an!
Teil 4 beschließt den Abend mit Statements der Podiumsdiskutanten/onkeln. //
Podcast-Produktion: Manfred Horak
Fotos: Dieter Scherr
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Podiumsdiskussion: Literaturförderungsenquete

Die IG Autorinnen Autoren und die IG Kultur Wien haben gemeinsam eine zweitägige Literaturförderungsenquete durchgeführt. Der erste Abend fand am 22. November 2011 im Depot (1070 Wien) statt.
Wie sollte eine Literaturpolitik der Stadt Wien aussehen?
Teil 1{podcast id=314}Teil 2{podcast id=313}Teil 3{podcast id=312}Zu Wort kamen dabei Akteurinnen und Akteure aus der Kulturszene, insbesondere aus dem Literaturbereich, und formulierten dabei ihre Erwartungen an die Kulturpolitik im Bereich der Literatur. Zu hören sind Marianne Gruber (Österreichische Gesellschaft für Literatur), Erich Klein (Kulturzeitschrift Wespennest), Eva Brenner (Theater Fleischerei_mobil) und Stephan Teichgräber (IG Kultur Wien). Moderation: Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren). //
Podcast-Produktion: Manfred Horak
Fotos: Dieter Scherr
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The Kavafis Project: Interview mit Alexandros Karozas

Der Komponist Alexandros Karozas im Gespräch über den Wien-Bezug im "Kavafis Project", sowie über den Brückenschlag zwischen Kulturen, über Abschied, Verreisen und Dableiben bis hin was Kunst und Kultur gegen die Krisen dieser Welt bewerkstelligen kann.
Das musikalische Großprojekt The Kavafis Project stellt sich der Sehnsucht rund um die Themen Philosophie, Geschichte und Erotik und würdigt damit den Dichter Konstantinos Kavafis als Wegbereiter der griechischen Lyrik. Zwölf olympische Götter - zwölf eindrucksvolle Kompositionen erwartet das Publikum. Alexandros Karozas setzt mit seinem Kavafis-Projekt Maßstäbe, so viel kann man bereits im Vorfeld darüber sagen. Bei der Weltpremiere in Wien mit dabei sind George Dalaras, der wichtigste musikalische Botschafter der griechischen Gegenwart, der Iffland-Ring-Träger und einer der bedeutendsten deutschsprachigen Charakterdarsteller, Bruno Ganz als Rezitator, sowie das Wiener Kammerorchester und die Wiener Singakademie. //
The Kavafis Project
Die Weltpremiere fand am 26. November 2011 im Konzerthaus Wien statt
Vertont wurden 12 Gedichte von Konstantinos Kavafis
Komponist: Alexandros Karozas
Mitwirkende: George Dalares (Gesang), Bruno Ganz (Rezitation), Yiorgos Kountouris (Dirigent), Wiener Kammerorchester, Wiener Singakademie
Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: © Greece on Tour
Georg Danzer Remastered Teil 4: Interview mit 'Blacky' Franz Christian Schwarz
Ein Gespräch über das große musikalische Vermächtnis von Georg Danzer, über die Freundschaft zwischen 'Blacky' und dem Liedpoeten, über die jüngere Musikergeneration rund um Ernst Molden und Matthias Kempf, sowie über die von 'Blacky' konzipierte und gestaltete Radiosendung "Heimat bist du großer Töne - Ein Streifzug durch die heimische Musikszene", die jeden 1. Dienstag im Monat um 19 Uhr auf Radio Wien zu hören ist.
Paladino News 12: Interview mit Ildikó Raimondi und Leopold Hager

"Sie haben das Gedicht verstanden", sagte nachgewiesenermaßen Johann Wolfgang von Goethe zum böhmischen Komponisten Johann Wenzel Tomaschek (1774-1850), als dieser ihm seine 41 vertonten Goethe-Gedichte vorspielte.
Lieder, die nach und nach entdeckt werden, auch Dank der gefeierten Sopranistin Ildikó Raimondi, die nun eben diese Lieder aufnahm.
Im Interview sprachen wir über die Hintergründe des vorliegenden Albums. //
Ildikó Raimondi & Leopold Hager: Tomaschek Goethe Lieder
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@
Label/Vertrieb: Paladino Music
Interview: Manfred Horak
Fotos: Paladino Music
Silver Secrets: Interview mit Ingrid Lukas

Entdeckt wurde die in der Schweiz lebende estnische Musikerin vom norwegischen Jazzmusiker Bugge Wesseltoft, der an der Entstehung ihres zweiten Albums "Silver Secrets" sogar beteiligt war. Produziert von Valgeir Sigurdsson (Björk, Coco Rosie) gelang Ingrid Lukas ein fein versponnenes Gesamtkunstwerk. Im Interview sprachen wir u.a. über das Album und über die 'singende' Revolution in Estland. //
Ingrid Lukas: Silver Secrets
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@
Label/Vertrieb: Emarcy Records/Universal (2011)
Interview und Text: Manfred Horak
Foto: Anja Fonseka
Complete Cello Works So Far: Interview mit Helmut Rogl

Helmut Rogl ist als Komponist von bisher rund 50 Werken weit über die Grenzen von Österreich hinaus bekannt. Mit der CD "Complete Cello Works So Far" liegen nun alle bisher entstandenen Cello Werke von Rogl vor.
Im Interview sprachen wir über seine Werke und über das duale Weltbild von Helmut Rogl, das sich in seinen zwei Berufen in der Wirtschaft und in der Kunst widerspiegelt. Oder, wie er einmal sagte: "Beruf und Berufung entwickeln sich in einem dynamischen und anregenden Gleichgewicht." //
Helmut Rogl: Complete Cello Works So Far
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@
Label/Vertrieb: Paladino Music
Interview: Manfred Horak
Fotos: Anton Kaar; paladino
Tender Son - Das Frankenstein Projekt: Interview mit Kornél Mundruczó

Basierend auf den Roman "Frankenstein oder Der moderne Prometheus" von Mary Shelley realisierte der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó den Kinofilm "Tender Son - Das Frankenstein Projekt". Im Interview sprachen wir natürlich über den Film, aber auch generell über Minderheiten und über das Ungarn von heute.
Kornél Mundruczó ist nicht nur der Regisseur von Tender Son - Das Frankenstein Projekt, sondern auch als Schauspieler zu sehen. Die Handlung ist im düsteren Budapest der Gegenwart angesiedelt, und als Hauptort dient ein zerfallendes Gebäude mit einem ringförmigen Flur, das an ein Gefängnis erinnert. Die Theatralik des Films lebt von der präzisen Inszenierung und noch mehr von den stilisierten Bildern, um die 'Wahrheit' des Tötens innerhalb der Geschichte voran zu tragen. Das Frankenstein Motiv ist im Film demnach stark spürbar, quasi allgegenwärtig, Mundruczó machte aus Shelleys Stoff allerdings eine Nachdichtung, wer sich also das typische Monster früherer Frankenstein-Verfilmungen, z.B. in der Person von Boris Karloff, erwartet, wird angenehm enttäuscht werden. Im Mittelpunkt steht nämlich ein netter 17-jähriger Junge ohne Vergangenheit, der immer nach den Regeln seiner eigenen Welt lebt, egal, ob er jemanden küsst oder tötet. //

Tender Son - Das Frankenstein Projekt
Bewertung: @@@@@
Regisseur: Kornél Mundruczó
Filmverleih: POOOL
Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: POOOL Filmverleih
Theater ist ein Steinzeitmedium und das mag ich auch sehr dran

Regisseurin und Schauspielerin Katrin Schurich zeigt mit "Villa Dolorosa: Drei missratene Geburtstage" in einer Eigenproduktion von Kosmos Theater Wien, eine Komödie von Rebekka Kricheldorf frei nach Tschechows "Drei Schwestern". Mit zeitdiagnostischem Humor wird im Stück die Erbengeneration einer bürgerlichen Familie seziert, die schon mit der Besitzstandswahrung überfordert ist. Aus den Tschechow-Motiven Einsamkeit, Lebensüberdruss und Selbstbehinderung formt Katrin Schurich eine böse Komödie über eine Generation, die alles besser weiß, der alle Wege offenstehen und die zwischen ihren Möglichkeiten verzweifelt. Im Interview spricht Katrin Schurich über das Stück, aber auch von ihrer Arbeitsweise und was sie als Regisseurin bewegt. //
Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Bettina Frenzel, Katrin Schurich Archiv
Paladino News 9: Interview zum Klassikmusikfest Mühlviertel

Im gemütlichen Ambiente und zugleich technisch top ausgestatteten Stadl der Kulturwerkstatt Schnopfhagen in Oberneukirchen (OÖ) fand 2011 bereits zum fünften Mal das Klassikmusikfest Mühlviertel unter dem Intendanten Martin Rummel statt. Wie es dazu kam dort ein Klassikfestival zu installieren, erzählen Geschäftsführerin Christine Gasselseder und Bürgermeister Josef Ehrenmüller. //
Interview und Text: Manfred Horak
Foto: Wolfgang Rauscher
Paladino News 8: Interview mit Dimitri Ashkenazy

Einmal im Jahr kommt Klarinettist Dimitri Ashkenazy, der bereits in der Hollywood Bowl in LA spielte, nach Oberneukirchen, OÖ. Die Doppel-CD "Live at the Klassik Musikfest Mühlviertel" bietet einen Querschnitt seiner Konzerte von eben dort, und war zugleich Ausgangspunkt des Podcast Interviews. //
CD-Tipp:
Dimitri Ashkenazy: Live at the Klassik Musikfest Mühlviertel
Musik: @@@@@
Klang: @@@@
Label/Vertrieb: Paladino Music
Interview: Manfred Horak
Walter Koschatzky Kunstpreis 2011: Interview mit Ernst C. Strobl

Der Spiritus Rector des "Walter Koschatzky Kunst-Preis", Organisationsverantwortlicher und Jurymitglied in seiner Funktion als Projektkoordinator des Rotary Club Wien-Albertina, Ernst C. Strobl, erzählt über die Hintergründe des 2011 zum vierten Mal verliehenen Kunstpreis. Die hochkarätige Jury unter dem Jury-Vorsitzenden Edelbert Köb musste sich unter insgesamt 750 Künstlerinnen und Künstlern aus 50 Nationen entscheiden. Das Rennen machte schließlich die in Niederösterreich lebende Rumänin Loretta Stats mit ihrem Werk "I.s.l.h.t.g.u.t.i. 1" und erhält dafür 6000 Euro. Über die Plätze zwei und drei dürfen sich der in Wien lebende Bulgare Kamen Stoyanov für sein dreiteiliges Werk "Subway Yard Bratislava" und der im niederösterreichischen Amstetten geborene Jochen Höller für sein Werk "Gerhard Roth - Aus Sicht des Gehirns" freuen. Diese und alle anderen Werke, die für den Walter Koschatzky Kunst Preis 2011 nominiert wurden, können übrigens in der Online Galerie der Koschatzky-Kunst-Preis-Seite angesehen werden. //
Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Dieter Nagel, Loretta Stats
Paladino News 7: Interview mit Roland Krüger

Franz Schubert steht im Zentrum der bei Paladino Music veröffentlichten Live-CD von Roland Krüger, einem Mitschnitt von einem Konzert in Hannover, und Franz Schubert war auch der Ausgangspunkt unseres Gesprächs, das wir im Rahmen vom Klassikmusikfestmühlviertel 2011 führten. //
Roland Krüger: Piano
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@
Label/Vertrieb: Paladino Music
Interview: Manfred Horak












