Bühne

Überlegungen zum Theaterstück "Alles Gerettet"
Das Theater ist in seiner besten Form kein Ort der Antworten, sondern ein Raum der Fragen, und Alles Gerettet von Qualtinger/Merz das vielleicht größte Theaterstück überhaupt.

Das banale Funktionieren der Gesellschaft
Es gibt Theatertexte, die sich nicht abnutzen, weil sie nie wirklich historisch werden. Ödön von Horváths Glaube Liebe Hoffnung gehört zu diesen Stücken.

Der Klang des Zorns, die Playlist der Antike
Vielleicht war die Ilias nie ein Buch, sondern immer schon ein Klang, der über Jahrtausende hinweg nicht verstummt ist, und nur seine Medien gewechselt hat. Troja Forever beim Festival Wortwiege zeigt uns die Gegenwartsperspektive.

Das Volksfest bei der Wortwiege
Die Wortwiege-Inszenierung von "Das Volksfest" (Die Hinrichtung) unter der Regie von Ira Süssenbach führt uns keine Monster vor. Sie zeigt eine Gesellschaft und deren erschreckend normale Logik.

Kleist'sche Radikaldramatik
Theaterkritik zur blutigen Dialektik der Liebe in Heinrich von Kleists Penthesilea beim Wortwiege Festival 2026 unter der Regie von Jérôme Junod.

Quasi eine Wiege des Wortes
Die Wortwiege 2026 öffnet vom 25.2. bis 29.3. ihre Theater- und Denkräume in den Kasematten Wr. Neustadt zu einer weiteren Festivalausgabe als transdisziplinäres Format zwischen Kunst und Wissenschaft.

Eskalationsmaschinen – die Theaterkritik
Im Theater am Werk gelingt mit Eskalationsmaschinen ein präzise gebautes theatrales Seziermesser, das rhetorische Apparaturen rechtsextremer Politik freilegt und dabei zeigt, wie Sprache selbst zur politischen Waffe wird.

mundtot – die Theaterkritik
Das Theaterstück mundtot im Schauspielhaus Wien erweist sich als ein ebenso eindringlicher wie notwendiger Beitrag zum zeitgenössischen Diskurs über Macht, Körper und strukturelles Schweigen.

Speed (kills content) – die Theaterkritik
Das Aktionstheater Ensemble rund um Martin Gruber feierte mit Speed (kills content) am 11.1.2026 im Theater am Werk ihre Wien-Premiere.

