Gesellschaftspolitik
Es gibt kein richtiges Leben im falschen Erwachen

Gustavs "revolutionärer Frauenschlager", wie sie ihre Musik selbstironisch beschreibt, ist sowohl Memento mori der Geschichte der österreichischen Frauenbewegung, als auch der marxistischen Geschichtsschreibung von unten in Adornos und Benjamins Sinne.
Wiener Festwochen: Melancholie und Protest - die Premierenkritik
Depression und Demonstration: wie politisch ist die Krankheit, wie privat der Protest? Lola Arias' Erkundungen der möglichen Dimension(en) des Politischen in "Melancolía y Manifestaciones".
Postmigrantische Positionen
Von den Kritikern der Zeitschrift "Theater heute" wurde "Verrücktes Blut" zum Stück des Jahres 2011 gekürt, das noch bis April 2012 erstmals in Wien gezeigt wird, und zwar in der Garage X im Rahmen der im Februar zu Ende gegangenen Projektreihe "Pimp my Integration".
Pimp My Integration: Schnee - die Kritik
Ideologisierte Diskurse um Identität, Heimat, Herkunft und Religion standen im Fokus des anregenden postmigrantischen Theaterstücks "Schnee" aus dem Berliner Theater Ballhaus Naunynstraße im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Pimp My Integration" in der Garage X in Wien.
Performative Soziologie: Working Class Zero - Die Kritik
Für Fanny Brunner ist die künstlerische Hinwendung zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen moralisch gesehen ihre Aufgabe als Theaterregisseurin. In "Working Class Zero" nähert sich Brunner mit analytischem und multi-perspektivischem Blick der Frage nach der Bedeutung und Definition von 'Arbeit heute' im gesamtgesellschaftlichen Kontext des sozialmarktwirtschaftlichen Kapitalismus.
Ein Stück Arbeit: Guter Morgen Marienthal - die Premierenkritik
Der bewusste und zweckgerichtete Einsatz der körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte des Menschen zur Befriedigung seiner materiellen und ideellen Bedürfnisse, kurz: Arbeit, steht im Fokus des Theaterstücks "Guter Morgen Marienthal", das am 1. Juli 2011 in Gramatneusiedl Premiere feierte.
Dann bring ich mich lieber um, oder: Asyl heißt Schutz vor Verfolgung - die Kritik
Es gibt eine Zeit für die Liebe und es gibt eine Zeit für den Krieg. Die Menschen verstecken sich hinter teuren Sachen aus Angst verletzt zu werden. Vom anderen sieht man dann nur gerade soviel, um ihn verwunden zu können.
Marx aus verschiedenen Blickwinkeln: Das Kapital, Erster Band - die Kritik
Es war ein Abend der Statistiken, Anekdoten, Meinungen und sonstigen Erinnerungsbruchstücken, Tanzmusik aus Deutschland inklusive. Das hoch geachtete Regiekollektiv Rimini Protokoll brachte im Rahmen der Wiener Festwochen "Karl Marx: Das Kapital, Erster Band" auf die Bühne und bewies damit, dass man auch mit sperriger Literatur zum Amüsement beitragen kann."
Rainald Grebe: Das Robinson Crusoe Konzert
Er ist Buchautor, Schauspieler, Kabarettist und Sänger mit eigener Band - der Kapelle der Versöhnung. Auf dem vorliegenden Album präsentiert sich Rainald Grebe solo. Gestrandet auf einer einsamen Insel, ein moderner, zivilisationsmüder Robinson Crusoe.
Udo Maurer über Wasser - die Filmkritik
Der brisante Dokumentarfilm „Über Wasser“ von Regisseur Udo Maurer zeigt anhand dreier regionaler Begebenheiten in ebenso vielen Ländern – namentlich das Mündungsgebiet des Brahmaputra (Bangladesch), die ehemalige Fischerei- und Hafenstadt Aralsk am Aralsee (Kasachstan) und Kibera, dem größten Slum im afrikanischen Nairobi (Kenia) – die Problematik der Trinkwasserversorgung bzw. generell vom alltäglichen Kampf ums Überleben.
Liebesforschung im dieTheater Künstlerhaus - die Kritik
Wie viel Integrationswillen verträgt die Gesellschaft, wo beginnt und wo endet Diskriminierung? Fragen, die in dem von Tina Leisch entworfenen dreisprachigen Theaterstück „Liebesforschung“ aufgezeigt werden.



















