Rezension
Steve Forbert - Strange Names and New Sensations
1978, als die Liedermacherszene nicht gerade am Höhepunkt
ihrer Anerkennung war, tauchte Steve Forbert in der Musiklandschaft auf und
schaffte es dennoch als ein möglicher Nachfolger von Bob Dylan und als "Huck
Finn mit Stratocaster" Aufmerksamkeit zu erregen. 30 Jahre und etliche Alben
später gelingt ihm mit "Strange Names & New Sensations" erneut ein
wunderbares Stück Musik.
Bodhii Blvd - And off they roared into the night
Das Debüt-Album von Markus Brandstetter und Bodhii Blvd, ist ein musikalisches Lebensgefühl im rockigen Singer-Songwriter-Format mit exzellenten Liedern über die Sinnsuche, verlorenen Paradiesen und jeder Menge Assoziationsketten zur Beat-Generation rund um Jack Kerouac.
Willard Grant Conspiracy - Pilgrim Road
Maß halten, das wussten schon die alten Griechen, ist das,
worauf es ankommt. Nun
würde man Robert Fisher nicht unbedingt gleich als
Präsident verpflichten, wenn man einen Club des Maßhaltens gründen
würde - sollte man aber, meint Stefan Maelck. Live nachzuhören am 21.
Mai 2008 in der Szene Wien (siehe auch Gewinnspiel).
Udo Lindenberg - Stark wie Zwei
Wer hat das noch erwartet? Als Lindenberg-Fan von Kindheit an - also quasi ein Lindenzwerg und späterer Udopist, der den Karriereverlauf des "Detektivs, der niemals schlief" seit langer Zeit sehr genau beobachtet - war man in den letzten beiden Dekaden nicht gerade verwöhnt maßgebliche Werke des Panik-Präsidenten vorgesetzt zu bekommen.
Elvis Costello and The Attractions: This Year's Model

"This Year's Model" war das schwierige zweite Album in der mittlerweile sehr langen Karriere von Elvis Costello - veröffentlicht zwischen seinem Debüt-Album "My Aim Is True" und "Armed Forces" - das nun als Doppel-CD in einer schmucken Deluxe Edition neu aufgelegt wurde.
Georg Breinschmid & Friends - Wien bleibt Krk
Harlequins' Glance - Turn
Harlequin's Glance ist eigentlich eine
Band die man live hören muss. Denn dann erst kann man das Knarren von Gernot
Feldners Stimme so richtig spüren, dann erst sieht man die Violine von Stefan
Stoney Steiner (Wiens einzigartigem Teufelsgeiger) und die Gitarre von Alex
Gantz rauchen. Ein Album voll von starken Melodien und feinem entspannten
folk-rockigen Sound.
























