Literatur aus Österreich
Der Theatermacher: Wolfgang Hübsch liest Thomas Bernhard - die Kritik
Mit fünf kleinen Lesungen anlässlich seines 80. Geburtstages erinnerte das Theater Akzent in Wien an Leben und Werk von Thomas Bernhard. Wolfgang Hübsch bildete mit seiner Interpretation des "Theatermachers" den Abschluss dieser gelungenen Lesereihe.
Gerhard Ruiss / Oswald von Wolkenstein: So sie mir pfiff zum Katzenlohn
Der neben Walther von der Vogelweide bedeutendste deutschsprachige Lyriker und Minnesänger des Mittelalters - Oswald von Wolkenstein - erhält vom Lyriker und Sänger Gerhard Ruiss eine voll- und anständige Nachdichtung.
H.C. Artmann - Im Schatten der Burenwurst
Dieses Buch handelt ganz stark von Artenschutz. Bedrohte Wörter aus dem alten Wienerischen finden sich zuhauf in dieser Geschichtensammlung von H.C. Artmann. Ein unverfälschtes, schräges, altes Wien wird in diesem bunten Potpourri von Schnurren und G’schichtln wortreich austapeziert.
Thomas Bernhard und das Theater
Ein alter Meister als Theatermacher, naturgemäß. "Österreich selbst ist nichts als eine Bühne: Thomas Bernhard und das Theater" ist das Begleitbuch zur Ausstellung im Österreichischen Theatermuseum, herausgegeben von Manfred Mittermayer und Martin Huber.
Unterhaltsame Gesellschaftsstudie in den Tiefen des Wienerischen
Lärm ist allgegenwärtig, das muss auch der Lemming in diesem seinem vierten Fall erkennen. Die Figuren leiden unter übertönenden und einnehmenden Geräuschen, rächen sich an vermeintlichen Bösewichten und morden aus Wahnsinn. "Lemmings Zorn" von Stefan Slupetzky ist eine bedrückend unterhaltsame Gesellschaftsstudie in den Tiefen des Wienerischen über die Grenzen des Ertragbaren, über Gerechtigkeit und Vergeltung und über das Glück, das ein Vogerl ist.
Peter Handke - Die Morawische Nacht
Ein großer Erzähler treibend im Fluss. "Die Morawische Nacht" von Peter Handke ist ein poetisches Denkmal für den Balkan, ein Buch voller Schönheit, einzigartiger Sprache und von berührender Menschlichkeit. Leseeindrücke von Tristan Jorde.
Flieger, grüß mir die Sonne... - die Kritik
Im Theater an der Gumpendorfer Straße, kurz TAG genannt, kam mit "Flieger, grüß mir die Sonne..." - die Textbasis lieferte H.C. Artmann, selig, ab - ein Musikalisch-Literarisches-Kabarett auf höchstem Niveau zustande, ein quasi vergnüglicher Rundflug im Wäscheschaffel.
Jazz und Literatur: Interview mit Christian Maurer und Gerhard Ruiss

Das Upper Austrian Jazz Orchestra erarbeitete sich nach dem Thomas Bernhard Programm ein weiteres Projekt, welches mit literarischen Themen arbeitet, diesmal allerdings mit zeitgenössischen Autoren. Christian Maurer vom UAJO und Autor Gerhard Ruiss erzählten im Interview über das Zustandekommen von "Song - Song oder 7 Musen und 4 Laster".
Musen und Laster: The Upper Austrian Jazz Orchestra live - die Kritik
"zwar weiß er viel doch will er alles wissen / und dich zum erkenntnisreigen bitten" - Ein neues, feines Programm erarbeitete sich das Upper Austrian Jazz Orchestra gemeinsam mit sechs Textautoren unter dem Titel "Song - Song oder 7 Musen und 4 Laster". Die Kompatibilität zwischen zeitgenössischer Literatur und Big Band Sounds wurde damit am 18. 1. 2009 im Porgy & Bess eindrucksvoll bewiesen.
Song - Song oder 7 Musen und 4 Laster mit The Upper Austrian Jazz Orchestra
Das neue Programm des Upper Austrian Jazz Orchestra (UAJO) ist nach dem Thomas Bernhard Programm ein weiteres Projekt, welches mit literarischen Themen arbeitet. Österreichische Autoren haben dazu Texte geschrieben, welche wieder in bewährter Manier von Musikern des Orchesters musikalisch konzipiert, bearbeitet, vertont und arrangiert wurden.
Beim Stromwirt - Lieder nach Texten von Theodor Kramer

Unter Mitwirkung von Doris Windhager und Adula Ibn Quadr vertonte der Wiener Liedermacher Georg Siegl Texte von Theodor Kramer. "Man kann in seinen Texten", so Siegl, "das brackige Wasser der Donau riechen". Und: "Theodor Kramers Liebesgedichte gehören zum am meist tiefgehenden, das in unserer Sprache je veröffentlicht wurde."
Richard Schuberth – Wartet nur, bis Captain Flint kommt
Richard Schuberth, der stille Literat der auch als Veranstalter des Festivals Balkan Fever gerne im Hintergrund bleibt und der von sich sagt, "Ich bin in erster Linie Literat und erst dann Veranstalter", hat mit Wartet nur, bis Captain Flint kommt ein Buch veröffentlicht, dass diesen Anspruch mehr als nur nachhaltig unterstreicht.
Patricia Brooks - Garten der Geschwister
Werner Kofler - In meinem Gefängnis bin ich selbst der Direktor

Werner Koflers "In meinem Gefängnis bin ich selbst der Direktor" bietet einen Querschnitt durch die Koflersche Textlandschaft von den 1960er Jahren bis ins neue Jahrtausend. Auszüge aus bekannten Schriften des Autors wie Hotel Mordschein, Tanzcafé Treblinka, Aus der Wildnis, Am Schreibtisch sind neben anderen Texten, die bis jetzt nicht leicht zugänglich waren, in diesem Band versammelt.






