Kulturpolitik
IG Kultur Wien und Freie Theaterarbeit fordern das Ende der Wiener Plakatwüste

IG Kultur Wien und IG freie Theaterarbeit wiederholen die Forderung nach einem runden Tisch aller zuständigen Politiker und Betroffenen und erstellten ein Lösungsmodell für Wien, das 9.000 freie Flächen beinhaltet, damit kleine Kulturinitiativen und Kulturveranstalter der tatsächliche Bedarf geboten wird und um die Wahrnehmung der kulturellen Vielfalt im öffentlichen Raum wieder zu ermöglichen.
Der Wiener Plakatstreit - die Geschichte einer politischen Lösungsverweigerung
Teil 1{podcast id=194}Teil 2{podcast id=195}
"Es fehlt nicht an Lösungsvorschlägen", so Martin Just, Obmann der Interessengemeinschaft Kultur Wien, "es mangelt am politischen Willen der Stadt Wien, eine Lösung zu finden, mit der nicht nur der Gewista und der Kultur:Plakat GmbH gedient ist." In einer Pressekonferenz präsentierten daher IG Kultur Wien und IG Freie Theaterarbeit ein Lösungsmodell für Wien, nachzuhören in zwei Episoden. Zu hören sind Martin Just, Obmann der IG Kultur Wien und Marc Mathoi, Gründungsmitglied des Vereines Freies Plakat, sowie, in Episode Zwei, Dr. Peter Drössler, Stellvertretender Fachgruppenobmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien. //
Aufzeichnung, Text und Podcast-ProduktioN: Manfred Horak
Foto: Privat
Österreichs Fußballer spielen schlechter Fußball, als wir Filme machen

Ein Podcast mit Wortmeldungen von Wolfgang Böck, Andrea Maria Dusl, Roland Düringer und Josef Hader.
"Österreichs Fußballer spielen schlechter Fußball, als wir Filme machen. Nur kriegen die bedeutend mehr Geld." Roland Düringer sagte dies im Rahmen einer Pressekonferenz der heimischen Filmbranche, die mehr Geld fordert. "Noch immer, denn", so Produzent Helmut Grasser, "ein Jahr nach der Wahl gibt es immer noch nicht mehr Geld für das Kulturgut Film", und das, obwohl Kulturministerin Claudia Schmied im Rahmen einer Diskussionsrunde während der Diagonale 07 in Graz feststellte, dass zusätzliche Film-Fördergelder nötig sind.
Geändert hat sich seither - wie sollte es anders sein? - dennoch nichts. Politische Lippenbekenntnisse sind wir - wenn es um Kunst und Kultur geht - in Österreich ja schon gewöhnt. Besonders prekär ist die Lage beim österreichischen Film, denn dieser hadert schon alleine damit, dass Film von Politikern nicht als Kunst wahrgenommen wird. Nochmals Roland Düringer: "Dabei ist es bereits eine große Kunst mit solchen Budgets überhaupt einen Film zu machen." //
Text, Podcast-Produktion und Fotos: Manfred Horak
ORF: Der Fernseh-Skandal*
Andere Länder haben “Top of the Pops”, Bundesvisions-Song-Conteste, Sarah Kuttner, Stefan Raab und Harald Schmidt. Österreich hat Dominik Heinzl (immerhin!), Puls TV-Talkrunden und gotv. Geht Ihnen etwas ab in Sachen Populärkultur im heimischen TV? Eventuell der ORF? Walter Gröbchen auch.
KlezMORE Festival Vienna: Interview mit Friedl Preisl

Was 2004 als Versuch startete, nämlich, ob Wien reif für ein Musikfestival mit jüdischer Musik ist, ging 2006 bereits ins dritte Jahr. Ausgangspunkte für das 3rd KlezMORE Festival Vienna sind auch heuer wieder vornehmlich Spielstätten im 2. und 20. Bezirk - plus das Porgy & Bess im 1. Bezirk.










