Jazz
The Manhattan Transfer live am 2.11.2005 im Wr. Konzerthaus - die Kritik
Die erste Überraschung war, dass die vier Vokalesen in einem bei weitem nicht ausverkauften Konzerthaus ihre Show abzogen, und die zweite Überraschung war, dass nicht alles Show war. Von Manfred Horak.
Salif Keita live am 1.11. bei Salam Orient 2005 - die Kritik
Bevor Fadesse eintrat, machte Keita das einzig richtige: Der weißgewandete Sänger kniete sich nieder und sagte, sinngemäß: "Bitte, erhebt euch von euren Sitzplätzen und tanzt, denn Musik aus Afrika ist Musik zum Tanzen!"
Musik hält jung: Interview mit Janis Siegel
Janis Siegel, ein Viertel der weltberühmten Vokalgruppe The Manhattan Transfer, sprach mit Manfred Horak über alte Lieder und neue Irrtümer in der Musik.
Sandra Weckert: Wiegenlieder für zukünftige Neurotiker
Sandra Weckert ist ein Germanischer Tausendsassa, vergleichbar mit …Niemand!
Art Ensemble of Chicago: Sirius hat gerufen
"Sirius Calling", so betitelte das Gründungsmitglied des Art Ensemble of Chicago, Malachi Favors Maghostut, die im Jahr 2004 produzierte letzte CD des Ensembles. Kurz nach Abschluss des Projekts starb Malachi Favors Maghostut am 31. Jänner 2004. Sirius ist der hellste Stern am Himmel und im alten Ägyptischen Totenbuch wird er als jener Stern bezeichnet wo sich die Seelen der Verstorbenen einfinden.
Giora Feidman: Happiness is a Nigun
"Seine Klarinette spricht zu mir und hat all die reichhaltigen Gefühlsregungen einer verbannten Seele." (Isaac Bashevis Singer)
"Eine Melodie zu sprechen, das heißt die Wahrheit sagen." (Giora Feidman)
Dance of Joy heißt es am 7. August 2005 im Theater an der Wien, wenn der wenn der berühmteste Klarinettist der Welt im Rahmen von Klangbogen Wien zu einem intim besetzten Konzert aufspielen wird.
Rebekka Bakken & Roisin Murphy live am 22.7.2005 beim Jazzfest Wiesen - die Kritik
Sie hatten beide leichtes Spiel und gaben dennoch alles. Von Manfred Horak.
Fatima Spar & die Freedom Fries live am 16.4. 2005 in der Szene Wien
Die junge Multikultiband rund um Frontfrau Fatima Spar tobte im Rahmen des Festivals "Balkan Fever 2005" über die Bühne der Szene Wien und brachte den Saal zum Kochen.
Mike Watt & The Secondmen live am 11.4. 2005 in der Szene Wien - die Kritik
Die besten Konzerte sind doch immer wieder die, bei denen man nicht genau weiß, was einem erwarten wird. Von Robert Fischer.
Yggdrasil live am 7.4. 2005 im Porgy & Bess - die Kritik
Die Gruppe aus dem hohen Norden, von den Österreichern wohlbekannten Faröer Inseln und aus Island, benennt sich nach der Weltesche aus der Germanischen Heldenmythologie und gastierte erstmals in Wien.Im Porgy & Bess bewiesen sie, dass Musik aus den nördlichen Gefilden nicht immer ätherisch und abgehoben sein muss.
Mühlbacher usw. live am 5.4.2005 im Porgy & Bess - die Kritik
Mühlbacher und Freunde spielten am 5. April im Porgy & Bess. Seit 1998 ist dieser Termin für die einzigartige "Ein-Tag-pro-Jahr-Big-Band" reserviert und Jahr für Jahr erscheint zu diesem Datum der Mitschnitt des Konzertes des vergangenen Jahres auf DVD. Es bieten sich also zwei Gründe an um über diesen Event zu berichten. Alfred Krondraf sah und hörte Mühlbacher und Freunde 2004 und war beim Jahreskonzert 2005.
Heginger/Breinschmid live am 3.3.2005 in der Stadtinitiative Wien - die Kritik
"Tanzen" ist der Titel des Tonträgers von und mit Agnes Heginger und Georg Breinschmid, dem jazzigsten Traumpaarduo im Entertainment-Bereich - und dem witzigsten! Alfred Krondraf war für Kulturwoche.at bei der CD-Präsentation.
Dr. John – Live at Montreux
Die gute alte Dreieinigkeit aus dem Süden der USA, der Night Tripper, Dr. John und Mac Rebennack brachte New Orleans 1995 nach Montreux und spielte mit seiner 7-köpfigen Band, die er "New Orleans Social and Pleasure Club" getauft hatte, ein fast hervorragendes Konzert.
Cab Calloway - Hi-De-Ho
Der Sänger und Big Band Leader Cab Calloway war einer, der das weiße Amerika des verblichenen Jahrhunderts immer wieder in Erstaunen versetzte und Begeisterungsstürme hervorrief. Er schuf mit seiner Big Band Welthits wie eben "Hi-De-Ho", viele Jahre später auch von Blood, Sweat & Tears nochmals wiedererweckt und zu einem Hit gemacht und das unvergleichliche "Minnie the Moocher".
Renaud Garcia-Fons Trio feat. Kiko Ruiz & Negrito Trasante - Arcoluz
Aufgenommen und auf Bild gebannt wurde "Arcoluz" am 3. und 4. Juli 2005 auf Schloss Elmau in Deutschland. Am Programm stand Flamenco und Artverwandtes. In allerdings zeitgenössischer Form, dargebracht von Bass-Großmeister Renaud Garcia-Fons der landläufig als spanisch bezeichneten Musik und seinen erstklassigen Begleitern Kiko Ruiz und Negrito Trasante.
Mühlbacher usw. - 5.4.05
Am 5. April 1997 spielte der Schlagzeuger, Komponist und Big Band-Leiter Christian Mühlbacher erstmals mit einer nur für diesen Gig zusammengestellten Big Band im Porgy & Bess in Wien. Basisdemokratisch führte er die Namen der Mitwirkenden am Cover an und versagte es sich, der One Night Big Band einen Namen zu geben.
Marcus Miller - Master Of All Trades
Er ist ein Gigant unter den zeitgenössischen Bassisten, zudem ist sein Name unzertrennbar mit Miles Davis verbunden. Marcus Miller veröffentlicht mit der DVD "Master of all Trades" eine Lehrstunde an Ausdruckskraft.
Miles Davis: A different kind of Blue
Neun Monate nachdem der große Innovator sein bahnbrechendes und die Fangemeinde zutiefst spaltendes Album "Bitches Brew" auf den Markt gebracht hatte stand er beim Isle of Wight Festival 1970 auf der Bühne vor mehr als 600.000 enthusiastischen Fans. Jimi Hendrix, The Who, The Doors, Joni Mitchell, Jethro Tull uvm. waren dort, die Stimmung und die Atmosphäre waren am Überkochen und Miles legte los.
Nenad Vasilic - Honey and Blood
Carla Bley mit Big Band live in Gmunden - die Kritik
Im Rahmen der Festwochen Gmunden gastierte die Grand Dame des Big Band Sounds mit einer erstklassig besetzen Truppe im Stadtheater und verführte das Publikum zu einem Ausflug in einen verrauchten Jazzclub mitten in New York der 1950er Jahre. "Appearing Nightly at the Black Orchid" benannte sie das Programm der Verführung.
Herbie Hancock live beim Jazzfest Wien in der Wiener Staatsoper - die Kritik
Der "alte" Mann und der Sound, oder: Ewig jung und doch in Würde altern. Herbie Hancock ist ja nun wahrlich kein Jungspund mehr und könnte sich längst auf seinen wohlverdienten Lorbeeren ausruhen, aber er ist eben nicht der Typ der sich mit einigen Konzerten pro Jahr seine Altersversorgung sichert. Der immer (noch) jugendlich und fröhlich wirkende Tastenvirtuose legte eine hochenergetische Performance im Rahmen des Jazz Fest Wien auf die Bühne der Staatsoper.
Friedrich Gulda: Midlife Harvest

Die Notwendigkeit eines Großartigen beweisen die nun erschienen CDs von Gulda. Endlich, möchte man fast sagen, wird einem der wichtigsten und innovativsten Musiker der Alpenrepublik gehuldigt. Friedrich Gulda, dem Enfant Terrible des Klaviers. Friedrich Gulda der zwei Tode starb. Friedrich Gulda der wie kaum ein Zweiter den Spagat zwischen Klassik, im speziellen Mozart, und dem Jazz schaffte.
Free America: Paris als künstlerisches Exil der Free Jazzer
Free Jazz Originalaufnahmen aus den frühen 1970er Jahren, die Anfang 2005 zeitgleich auf CD erschienen sind und auch einzeln erworben werden können.








