Filmkritik
Unter der Haut - die Filmkritik
Der Eröffnungsfilm der 50. Solothurner Filmtage "Unter der Haut" der jungen Filmemacherin Claudia Lorenz zeigt eine einfühlsame Auseinandersetzung mit den Wirrnissen um Sexualität und Liebe innerhalb einer Familie. Von Andrea Schramek.
Oma zu Besuch - die Filmkritik
Bei dem knapp über einstündigen Kinofilm Oma zu Besuch steht Musik voll und ganz im Mittepunkt. Heraus kommt ein farbenfrohes, musikalisch geschmackssicheres Ereignis für junges Publikum ab fünf Jahren.
Solans und Ludwigs Weihnacht - die Filmkritik
Für all jene, die Stop-Motion-Trickfilme mehr schätzen als diverse in Perfektion erstarrte Computeranimationsfilme von Pixar und Konsorten, sei "Solans und Ludwigs Weihnacht" ans Herz gelegt, das beim Kinderfilmfestival 2014 erstmals in Österreich gezeigt wird.
Lola auf der Erbse - die Filmkritik
Der deutsche Kinofilm "Lola auf der Erbse" (8+) von Regisseur Thomas Heinemann erzählt eine politisch brisante Geschichte rund um die Freundschaft des deutschen Mädchens Lola und dem kurdischen Jungen Rebin, der permanent von Abschiebung bedroht ist. Der Film feierte seine Österreich-Premiere beim Kinderfilmfestival und wurde dort mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Kinostart: 27.11.2014.
An Object With A Sharp Beginning - die Premierenkritik
Ein Film über den man lange diskutieren kann feierte am 13.2.2014 im WUK seine Premiere: "An Object With A Sharp Beginning" von Fanni Futterknecht. Zuvor gab es ein feines Kurz-Konzert von Isabel Ettenauer am Toy Piano. Eine Reflexion von Manfred Horak.
Diagnose ADHS: Kopfüber - die Filmkritik
Gezeigt wird die Geschichte eines Buben, bei dem ADHS diagnostiziert wird, dessen Wesen sich durch die Medikation komplett verändert. ADHS ist ein polarisierendes, sehr emotional besetztes Thema. All den Diskussionen setzt der Regisseur Bernd Sahling einen sachlichen, und doch berührenden Film entgegen.
Visionäre des fantastischen Genres: Die Science Fiction Propheten
Auf 2 DVDs präsentiert Regisseur Ridley Scott (u.a. "Blade Runner", "Alien", "Prometheus") acht Science-Fiction-Autoren, die aufgrund ihrer visionären Ideen als bedeutendste Vordenker des Genres gelten. Um die Wichtigkeit der portraitierten Autoren zu untermauern kommen in den jeweiligen Episoden auch Wissenschaftler wie Star-Physiker Michio Kaku zu Wort.
Unter Männern: Schwul in der DDR - die Filmkritik
Der Dokumentarfilm "Unter Männern - Schwul in der DDR" von Ringo Rösener und Markus Stein arbeitet einen besonderen Teil dieser queerhistory der DDR auf und stellt die Frage: "Wie war das damals?"
Eine Liebe in Teheran: Sharayet - die Filmkritik
Der bewegende Kinofilm "Sharayet" beginnt mit Bildern einer völlig normal wirkenden Jugend. Zwei junge Frauen lachen zusammen, sie gehen auf Parties, sprayen Graffities und machen Kaugummiblasen. Doch schon bald wird deutlich, wie sich ihre Bedürfnisse nach freiem Leben und ihrer Lebensrealität widersprechen.
Allez: Girls Shorts - die Filmkritik
Am 14.6.2013 wurden im Filmcasino vier Kurzfilme präsentiert, die aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Lebensrealitäten stammen. Eines jedoch hatten alle vier Filme gemeinsam: Sie alle handeln von Entscheidungen und von Momenten, in denen Menschen für sich selbst einstehen.
Schwule Palästinenser: Gvarim Bilti Nir'im und Alata - die Filmkritik
Beim Filmfestival identities 2013 wurde das Thema schwule Palästinenser und Israeli in einer Dokumentation und einem Spielfilm behandelt. Zwei Filme, die unbedingt gesehen werden sollten.
Vom Verlassen der Enge: Pariah - die Filmkritik
Der Independentfilm "Pariah" von Regisseurin Dee Rees erzählt vom Wachsen der Unabhängigkeit einer 17-jährigen.
Gefühlte Naturphänomene: Laurence Anyways - die Filmkritik
Vom Festhalten an einer Liebe über Geschlechterrollen einer zweigeschlechtlich dominierten Gesellschaft hinaus erzählt der Film "Laurence Anyways" von Regisseur Xavier Dolan.
Unspektakuläres Erwachsenwerden: Mosquita y Mari - die Filmkritik
Ein liebevoller Film, der Platz für Hoffnung und Zukunft lässt, gelang Regisseurin Aurora Guerrero mit "Mosquita y Mari". Gezeigt wird das unspektakuläre Erwachsenwerden zweier Mädchen.
Zurück ins Leben: Yossi - die Filmkritik
Eine berührende Geschichte über einen, der verlernt hat das Sein zu genießen und erst nach und nach eine Reise zurück ins Leben wagt, erzählt Regisseur Eytan Fox in "Yossi".
Wichtiger als jedes Staatsgeschäft: Four More Years - die Filmkritik
Unter der Regie von Tova Magnusson-Norling entstand mit "Four More Years" eine Liebesgeschichte mit leicht überfrachtetem Komödienregister, in dem alle Figuren etwas schräg sind und komödientypische Missverständnisse freilich auch nicht fehlen dürfen. Im Mittelpunkt dabei zwei Politiker: ein Konservativer und ein Sozialdemokrat.
Härte der Beziehung: Keep the Lights On - die Filmkritik
Ira Sachs' autobiographischer Film "Keep the Lights On" ist die Geschichte einer Beziehung mit der zwei Menschen völlig verschiedene Erwartungen und Bedürfnisse verbinden. Während der eine liebt und geliebt werden will, braucht der andere diese Beziehung als Stütze.
Hoffnung auf neue Möglichkeiten: Freier Fall - die Filmkritik
Vor zwei Jahren war "Romeos" als wirklich guter deutscher Film beim Festival identities zu sehen. 2013 ist es Stephan Lacants "Freier Fall". Nachdem der Film bereits auf der Berlinale sehr gelobt wurde, war sicherlich bei vielen im Publikum eine sehr hohe Erwartung an den Film geknüpft. Das Filmcasino war bis auf den letzten Platz besetzt.
Die Bedrohlichkeit alter Kisten: Nerven Bruch Zusammen - die Filmkritik
Wie stehen geblieben wirkt die Zeit in Arash T. Riahis Dokumentarfilm "Nerven Bruch Zusammen". Riahi begleitet Frauen, die in einem Übergangsheim der Caritas leben, bei ihren manchmal verzweifelten Versuchen, alte Wunden zu heilen und ein neues Leben zu beginnen. Von Alexandra Rotter.
Fassade ist alles: Arbitrage - die Filmkritik
In "Arbitrage" mimt Richard Gere einen Hedgefonds-Manager, der ordentlich Mist gebaut hat und mit allen Mitteln sein Gesicht wahren will - Opfer inklusive.
Das Pferd auf dem Balkon - die Filmkritik
Das Filmteam um Regisseur Hüseyin Tabak feierte mit dem Kinofilm "Das Pferd auf dem Balkon" nach Motiven des gleichnamigen Romans von Milo Dor vor einem begeisterten Premierenpublikum seine Uraufführung im Gartenbau Kino.
Internationaler Tag der Kinderrechte: Im Namen der Tochter - die Filmkritik
Die Erlebnisse eines Sommers in Ecuador in den 1970er Jahren steht im Mittelpunkt des politisch anspruchsvollen Films "Im Namen der Tochter" von Regisseurin Tania Hermida. Zu sehen beim Kinderfilmfestival 2012 zum "Internationalen Tag der Kinderrechte".
Kurzfilme für Kindergartenkinder: Wer? - die Filmkritik
Schwedischer Trickfilm, der mit wenig Details auskommt und genau deshalb so wunderbar für die Kleinsten ist. Zu sehen beim Kinderfilmfestival 2015.
Poetik und Archaik: Tag der Krähen - die Filmkritik
Der Animationsfilm "Tag der Krähen" unter der Regie von Jean- Christophe Dessaint nach einem Roman von Jean- Francois Beauchemin ist ein poetisches und gleichermaßen archaisch umgesetztes Märchen von verlorener Liebe, Rache und den Glauben an das Leben. Zu sehen beim Kinderfilmfestival 2012.
Schwierige Tochter-Mutter-Beziehung: Iris - die Filmkritik
Die finnische Regisseurin Ulrika Bengts bringt mit "Iris" einen geschickt inszenierten Film über eine junge Großstädterin, die sich mit ihrer ländlichen Herkunft anfreunden muss, zum 24. Internationalen Kinderfilmfestival Wien.
Tote Maus für Papas Leben: Gute Chancen - die Filmkritik
Der Kinofilm "Gute Chancen" handelt von der Erkenntnis, dass ein Leben ganz ohne Risiko nicht möglich ist. Der Dreh- und Angelpunkt ist dabei Kieks Vater, der für Ärzte ohne Grenzen in Krisengebieten unterwegs ist, sowie Kieks Gedankenwelt, die immer wieder in Animationssequenzen dargestellt wird. Zu sehen beim Kinderfilmfestival 2012.
Coole Kids weinen nicht - die Filmkritik
Feinfühliges Kino um die Diagnose Leukämie bei der 13-jährigen Akki. Ein Film über beginnende Pubertät, erste Liebe und schwere Krankheit. Keine leichte Kost, aber dennoch lebensbejahend und berührend. Zu sehen beim Kinderfilmfestival 2012.
Gibt es überhaupt schlimme Kinder?: Bennie Stout - die Filmkritik
Der Eröffnungsfilm des Kinderfilmfestivals 2012 ist die wunderbare niederländische Komödie "Bennie Stout" von Regisseur Johan Nijenhuis (empfohlen ab 6 Jahren). Die Geschichte spielt rund um Sinterklaas (Heiliger Nikolaus) und wirft die Frage auf, ob es schlimme Kinder überhaupt gibt.
Märchen mit realistischem Ende: Tony 10 - die Filmkritik
Ein Scheidungskind zu sein hat Vorteile findet Luce, Tonys Klassenkameradin. Man hat alles zweimal: die Zahnbürste, die Wohnung und sogar die Haustiere. Streitet man mit Mama, geht man einfach zu Papa - und umgekehrt. Tony ist das erste Kind, das sie besucht, dessen Eltern noch zusammen sind. Tony findet, das sollte auch so bleiben. Zu sehen beim Kinderfilmfestival 2012.
Die Vermessung der Welt - die Filmkritik
"Genau wie Humboldt und Gauß damals Neuland betreten haben, betreten wir jetzt Neuland mit 3D", kommt Claus Boje, der Produzent des Kinofilms "Die Vermessung der Welt", ganz unbescheiden jenen Leuten zuvor, die dieser neuen kinematographischen Sprache noch kritisch gegenüber stehen. Wir blickten durch die 3D-Brille, um zu sehen, ob diese erweiterte Wahrnehmung, der Blick durchs Fenster, der Verfilmung tatsächlich dienlich ist.
