Bryan Ferry
Tanzsaal der Eitelkeiten: Bryan Ferry live in Wien
Zwei Tänzerinnen, zwei Sängerinnen und Sieben Musiker/innen, darunter die Roxy-Music-Weggefährten Drummer Andy Newmark, Keyboarder Colin Good und Gitarrenlegende Chris Spedding, füllten am 3.7.2011 die Bühne der Wiener Staatsoper und breiteten die weitflächigen Soundideen von Bryan Ferry präzise und nahezu perfekt aus.
Bryan Ferry: Olympia
Ja, es ist eine Ferry Solo-Platte. Auch wenn das - fast zu makellose - Kate Moss-Cover gleich deutlich in die Roxy Music-Richtung weist.
JJ Cale - Roll On
15 Alben in 40 Jahren. Was würde uns erspart bleiben agierte das Musikbusiness auch so reduktionistisch und auf Qualität bedacht. Ein müßiger Gedankengang freilich, denn viele solche Originale wie JJ Cale kommen nicht allzu häufig vor. Mit "Roll On" jedenfalls veröffentlicht der Gitarrist und Sänger nach "nur" drei Jahren einen weiteren Meilenstein innerhalb des Cale'schen Kosmos.
Bryan Ferry: Dylanesque
Ex-Roxy-Music-Sänger singt nicht zum ersten Mal Lieder von Bob Dylan, aber zum ersten Mal füllt er damit ein ganzes Album.
Roxy Music: Großes Kino für die Ohren - eine Bestandsaufnahme
Roxy Music gibt es schon lange nicht mehr und doch immer wieder mal. Die Hits der Aufsehen erregenden Gruppe von damals, von "Re-Make/Re-Model" über "Virginia Plane" bis zu "Do the Strand" klingen heute noch nach und erinnern, ob gewollt oder nicht, an seltsame Figuren mit viel Schminke im Gesicht und Federboas, galant um androgyne Körper geschwungen. Ein Buch gibt Auskunft darüber. Alfred Krondraf las es.

